Zu schlau für die NFL?

Myron Rolle, Safety der Tennessee Titans

Myron Rolle spielt derzeit bei den Tennessee Titans

Myron Rolle hat ein Problem. Seinen Kopf. Es ist der Kopf eines erfolgreichen Arztes, Politikers oder Wissenschaftlers. Aber nicht der Kopf eines künftigen NFL-Stars. Das sagen jedenfalls seine Kritiker. Sie sagen: Myron Rolle ist zu schlau für die NFL. Zur kompletten Story auf SPOX >>

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Favre-Theater, dritter Akt.

Brett Favre, Minnesota Vikings

Vikings-Quarterback Brett Favre

Eigentlich müsste ich ihn hassen, den Brett. Ich bin schließlich Packers-Fan. Und er spielt bei den Vikings. Nach 16 Jahren bei uns. Und das: das geht gar nicht. Das ist, als hätten Toni Polster und Bruno Labbadia damals nach ihrer Zeit beim Effzeh plötzlich in Düsseldorf angeheuert. Und Düsseldorf würde mit dem Effzeh um den Titel kämpfen. Das ist: Bäh!

Trotzdem kommt meine NFL-Preview zu den Minnesota Vikings komplett ohne Schimpfwörter aus. Ganz im Gegenteil. Sie ist sogar voll des Lobes. Ja, für den Brett. Trotz dessen erneuten Comeback-Theaters. Eigentlich erstaunlich, sowas.

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Not Your Soccer-Mom

Michael Bradley nach dem Ausgleich gegen Slowenien

Michael Bradley nach dem Ausgleich gegen Slowenien

Habe mich ertappt. Neulich. Beim Abgehen. Also so richtig. Mit Aufgespringe, Faust-in-die-Luft-Gefeuere und Schiedsrichter-Verungeglimpfe. Und das nicht etwa bei einem Deutschland-Spiel. Nein. Da war ich erstaunlich ruhig.

Das würde schon alles klappen. Tut es ja meistens, irgendwie.

Nein. Die USA sind schuld. Bei deren Spielen stand völlig neben mir. Komplett. Hatte Adrenalin. Wurde krumm angestarrt. Von den Kollegen. Der Frau. Und deshalb muss es jetzt einfach raus. Ich kann es nicht länger leugnen:

Ja, ich habe eine Zweit-Nation.

Es heißt: soccer, verdammt!

Und in meiner Funktion als Teilzeit-Amerikaner blogge ich jetzt über Fußball. Oder besser gesagt: soccer. Denn so heißt das hier bei uns. Bei uns in den USA. Da braucht man gar nicht in den typischen „ach, die schon wieder“-Modus zu schalten. Wir wissen nämlich, dass es Football heißt. überall. Nur nicht bei uns. Und das wird sich auch nicht ändern. Egal wie lange ihr nervt. Oder lacht. Oder uns belächelt. Denn wir haben hier schon einen wunderbaren Sport, der Football heißt. Und der geht ganz sicher auch nicht einfach so weg. Also: Soccer it is.

Was wurde hier vor der WM nicht alles über Fußball geschrieben. Und diskutiert. Selbst das „Time Magazine“ widmete der WM in Südafrika eine eigene Sonderausgabe. Doppelte Seitenzahl. Kurz: Alle sprachen davon, dass dies der Durchbruch des Fußballs in den USA sein könnte. Sollte. Müsste.

Und was ist jetzt? Jetzt, da die WM für uns Amerikaner vorbei ist. Hat das US-Team trotz der Ghana-Pleite die Massen begeistert? Sind jetzt alle Amerikaner Fußball-Fans? Treten sie in den Parks gegen einen Fußball?

Hollywoodreife Vorstellung?

Nur schwer vorstellbar. Leider. Auch wenn die Spielweise der amerikanischen Elf förmlich nach Hollywood schrie. Der immer bis zum Letzten kämpfende Außenseiter, der Rückstände aufholt und sich selbst von den größten Ungerechtigkeiten nicht unterkriegen lässt. Einzig das Happy End, das fehlte.

Und ein Film ohne Happy End? In Hollywood? Schwierig. Mehr auf SPOX >>

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Rock Your Rubbish

Auch Landon Donovan trägt: Coca Cola

Auch Landon Donovan trägt: Coca Cola

Recycling ist super.  Wegen der Umwelt. Und so. Fußball ist auch super. Wegen – naja – olé, olé. Und so. Und wenn man beides jetzt zusammenpackt, ganz klein hexelt und dann wieder zusammensetzt, was hat man dann? Richtig. Ein Fußball-Trikot. Nein, nicht eins. Sondern neun. Denn so viele Teams (darunter Brasilien und die USA) treten in Südafrika mit einem Polyethylenterephthalat-Pullover – oder nennen wir es kurz: Trinkflaschen-Trikot – an. mehr >>

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Tod eines Cowboys

Rod and Patty Guthrie trauern um ihren Sohn Brian (Kevin Moloney for The NY Times)

Rod and Patty Guthrie trauern um ihren Sohn Brian (Kevin Moloney for The NY Times)

Cheyenne, Wyoming. So muss ein Ort heißen, aus dem echte Cowboys kommen. Echte Cowboys wie Bryan Guthrie. Eines der größten Rodeo-Talente der USA. Mit 18: Profi. Mit 21: tot. Heroin: Überdosis.  Die New York Times über Rodeo-Helden – und den Absturz, der ihnen nach Verletzungen droht.  mehr >>

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